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EFT-Seminare

Wir arbeiten mit Vortrag, Selbsterfahrung, Live-Demonstrationen und natürlich mit den Fragen, die eingebracht werden. So können Sie optimal EFT lernen und ausprobieren.

Zusätzlich zu den meisten EFT- AnbieterInnen werden wir in unseren Seminaren auch immer wieder unser Wissen aus der „Psychotraumatologie“ mit einfließen lassen, da es uns sowohl für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, als auch für deren spätere KlientInnen sehr wichtig ist, dass EFT gezielt eingesetzt werden kann. Beim Modul III - Seminar sind zwei von vier Tage ausschließlich dem Thema „EFT und Trauma“ gewidmet.

Modul II - Modul III - EFT&Traumaarbeit - Weitere energetische Verfahren - Richtlinien - Rechtlicher Hinweis



Modul I: (1 Tag mit 8 Unterrichtseinheiten)
Hier lernen Sie die Grundlagen von EFT, damit Sie diese hoch effektive und dennoch einfach zu erlernende Technik erfolgreich bei sich selbst und Ihren Problemen anwenden können. 
Menschen, die EFT zukünftig professionell in ihrem beruflichen Arbeitskontext anwenden wollen, können hier den Grundstein für ihre weitere EFT- Ausbildung legen und erste Erfahrungen mit sich selbst sammeln.

Inhalte des Seminars:

  • Geschichtlicher Hintergrund und Erklärungsmodell von EFT
  • Die EFT-Basistechnik und Anleitung für Selbstbehandlung
  • Psychologische Umkehr und ihre Aufhebung
  • Was tun, wenn es nicht funktioniert? Teil I
  • Erste Verfeinerungen (Spezifizieren, Arbeit mit Aspekten)
  • Zeit zum Üben mit Unterstützung
  • EFT und positive Ziele (Choices nach Patricia Carrington)
  • Persönlicher Friedensprozess nach Gary Craig
  • Weitere kreative Ideen, um mit EFT zu arbeiten

Modul I plus: (1 Tag mit 6 Unterrichtseinheiten)

Der Praxistag bietet die Möglichkeit, das in Modul I erworbene Wissen zu vertiefen und auf eigene Themen anzuwenden und zu üben. Auch Fragen und Stolpersteine, die sich in der eigenen Arbeit damit aufgetan haben, können in diesem Rahmen besprochen werden. In Zweier- oder Dreiergruppen können Sie eigene Themen bearbeitet und bekommen auf Wunsch zusätzlich Unterstützung und Hilfestellung durch die Trainerin. Je nach Gruppeninteresse wird auch eine Demo durchgeführt.

Diese zusätzlichen Stunden sind ab 2009 eine Vorraussetzung für die Teilnahme an den aufbauenden Modulen (
entsprechend der Richtlinien des EFT-Fachverbands D.A.CH).


Modul II: (2 Tage mit 16 Unterrichtseinheiten)
Nachdem Sie die Grundlagen von Modul I einige Zeit bei sich selbst angewendet haben, können Sie nun in Modul II Ihr Wissen weiter vertiefen, indem Sie einige zusätzliche, sehr effektive Techniken des EFT erlernen. Außerdem geht es ganz zentral um das Auffinden und Auflösen alter begrenzender oder hinderlich gewordener Glaubenssätze mit dem Ziel, sie durch eine neue, lebensbejahende Ausrichtung zu ersetzen. Der Schwerpunkt in diesem Modull liegt neben der Erweiterung Ihres Handwerkszeuges in der Möglichkeit, andere Menschen mit EFT darin zu unterstützen, etwas von ihrem emotionalen Stress aus ihrem „Problemrucksack“ los zu werden.

Inhalte des Seminars:
  • Arbeiten mit zusätzlichen Meridian-Klopfpunkten
  • EFT mit anderen Personen/Kindern, stellvertretendes Klopfen, EFT am Telefon
  • Wege zu Kernthemen
  • EFT & körperliche Beschwerden
  • Überprüfung von Behandlungsergebnissen
  • EFT mit System, Checkliste von Maya de Vries
  • Die fünf „sanften Techniken“ (Erzähltechnik, Filmtechnik, „Tränenfreie Trauma-Technik“, „den Schmerz verfolgen“ und „sich an das Problem heranpirschen“)
  • Arbeiten mit der Stress-Kurve
  • Prinzipien aus dem „Palast der Möglichkeiten“
  • EFT in Gruppen „Borrowing Benefits“ nach Gary Craig


Modul III: (2 x 2 Tage mit 16 Unterrichtseinheiten)


Teil 1 (2 Tage):

Der erste Teil des EFT-Moduls III Seminars widmet sich vor allem dem Thema, EFT mit der eigenen Intuition zu verbinden. Die Anwendung von EFT wird dadurch spielerischer, humorvoller und noch wirkungsvoller. Es lassen sich tiefere Schichten von Problemen/Blockaden erreichen und lösen. Als EFT-AnwenderIn können Sie in diesem Modul mehr Sicherheit und Vertrauen in Ihren persönlichen EFT-Stil erlangen.

Inhalte des Seminars:
  • EFT und Intuition
  • Einstimmung mit Preframes 
  • Die Kunst des Reframing
  • Ressourcenorientiertes EFT
  • Tailenders und Elaters 
  • Arbeiten mit dem Unterbewußtsein
  • Wenn es nicht funktioniert Teil II
  • Körpereigenes Feedbackverfahren (Armlängenreflextest)
  • Umgang mit besonderen Herausforderungen

Teil II (2 Tage)

EFT & Traumaarbeit:

Da EFT eine sehr wirksame und tiefgehende Methode zur Lösung von energetischen bzw. seelischen/körperlichen Blockaden ist, bietet sie sich für die beraterische und therapeutische Arbeit mit traumatisierten Menschen geradezu an. Aber auch EFT- AnwenderInnen, die in ihrem professionellen Kontext nicht speziell zum Thema Psychotraumatisierung arbeiten wollen oder Personen, die EFT einfach "nur" in ihrem sozialen Umfeld einsetzen, können - für alle Beteiligten oft völlig unerwartet - über die verdrängten Folgen einer seelischen Traumatisierung "stolpern".

In der EFT-Behandlung, insbesondere mit traumatisierten Menschen, ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass der Stresspegel nicht zu hoch wird, da dies zu Dissoziation (Abspaltung von Persönlichkeitsteilen), zu Übererregung und/oder zu einer Überflutung mit Traumamaterial durch sogenannte flashbacks (Erinnerungsblitze an das ursprüngliche Trauma) führen kann. Um diese Reaktionen, die zur weiteren Schädigung führen können, zu vermeiden, benötigen Sie als EFT-AnwenderIn entsprechendes Fachwissen, um möglichst früh die (Körper-)Anzeichen zu erkennen, die auf traumatisch abgespeicherte Lebensereignisse hinweisen können.

Auch wenn ein solches traumatisches Ereignis unbeabsichtigt auftaucht oder aus Versehen in der EFT-Behandlung getriggert wird, verhilft der Einsatz sorgfältig ausgewählter Distanzierungs - und Stabilisierungstechniken schnell dazu, wieder "Boden unter den Füssen" und damit verbunden wieder Sicherheit sowie Vertrauen und Verbindung zu sich selbst und dem Gegenüber zu erlangen.

Inhalte des Seminars:

1. Tag
  • Was ist ein Trauma – was eine Posttraumatische Belastungsstörung?
  • Unterschied zwischen belastenden / kritischen Lebensereignissen und Ereignissen, die im Gehirn als traumatisch abgespeichert sind
  • Verschiedene Definitionen, Erklärungsmodelle, neurobiologisches Grundlagenwissen
  • Unterscheidung: Monotrauma - komplexe Traumatisierung
  • Was ist mit Trigger, Dissoziationen, Flashbacks und Retraumatisierung gemeint?
  • Stressbarometer lesen lernen, kontraproduktive Übungen vermeiden
  • Mit welchen traumabedingten psychischen Problemen dürfen Menschen ohne Heilerlaubnis arbeiten?
  • Dissoziationsstopp ohne EFT

2. Tag

  • Transparenz, Selbstbestimmung, Wertschätzung und Empathie in der Traumaarbeit
  • Was kann ich mir als EFT-TherapeutIn oder EFT–BegleiterIn zutrauen und wo sind derzeit meine Grenzen? 
  • Distanzierungs- und Stabilisierungsarbeit - Imaginationsübungen mit EFT
  • Ressourcenorientiertes EFT
  • Dissoziationsstopp mit EFT
  • Anleitung für die Traumaarbeit mit EFT bei Monotraumatisierung ohne PTBS
  • Traumabearbeitung mit EFT und traumaadaptierter Filmtechnik

Menschen, die nachweislich schon über entsprechendes Trauma-Basiswissen verfügen, können auch nur am 2. Tag der Fortbildung teilnehmen.


Weitere einfache energetische Verfahren zur Selbstanwendung und für die Arbeit mit anderen Menschen: (1 Tag mit 8 Unterrichtseinheiten)

Zielgruppe: BeraterInnen, (Psycho-)TherapeutInnen, HeilpraktikerInnen, ÄrztInnen, EFT-TrainerInnen, MitarbeiterInnen in sozialpädagogischen Einrichtungen und sonstige Interessierte

Vorraussetzung: EFT Modul I – II

Dieses eintägige Seminar bieten wir bisher nur auf Anfrage an. Bei Bedarf passen wir es je nach Ihrem Arbeitsfeld auch Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrem aktuellen Wissens-und Erfahrungsstand bezüglich EFT bzw. Trauma an. Auch wenn der Schwerpunkt dieses Seminarangebots beim Einsatz in (psycho-) therapeutischen, beraterischen sowie pädagogischen Arbeitsfeldern liegt, sind die ausgewählten Techniken auch sehr hilfreich für Menschen, die erst mal "nur" mit sich selbst arbeiten wollen, da sie in gewisser Weise noch einfacher als EFT sind und insbesondere dann eingesetzt werden können, wenn EFT nicht richtig zum Wirken kommt und keine Energietoxine aufgespürt werden können. Außerdem eigenen sie sich zum Teil auch als stabilisierende Übung für KlientInnen, die mit einer selbständigen EFT-Behandlung überfordert wären.

  • DynaMind Technique nach Dr. Serge Kahili King
  • Kurze Klopfserie
  • Philippinische Entstressung
  • 8–Schritte Prozess nach Fred Gallo
  • Tapas Acupressure Technique nach Tapas Fleming
  • Yoga-Atemtechnik
  • Thymusdrüse klopfen
  • Mit dem Problem gehen nach Thom Hartmann
  • Kinesiologische Gefühlsbalance
  • Hook up


Richtlinien für die Seminarinhalte Modul I - III


Die Inhalte der EFT Seminare Modul I bis III sind in Anlehnung an die internationalen Ausbildungsrichtlinien von Gary Craig konzipiert worden, die er 2004 mit einer Gruppe von internationalen EFT- Masters (u.a. Maya de Vries/Köln) entwickelt hat. Diese Richtlinien wurden im Sommer 2008 von Gary Craig wieder aufgehoben, da sich nicht alle Anbieter an die Inhalte gehalten haben und Gary nicht in der Lage ist, das zu überprüfen.
Der Fachverband der professionellen EFT AnwenderInnen, Deutschland, Österreich und der Schweiz e.V. (EFT D.A.CH e.V.) hat inzwischen eigene Richtlinien erstellt. Unsere Seminare erfüllen diese Inhaltsvorgaben.

In unseren Seminaren vermitteln wir unsere Version von EFT, die nicht notwendigerweise Gary Craigs Auffassung von EFT entspricht. Unsere Darstellungsweise von EFT in den Seminaren basieren auf unserer inhaltlichen Auseinandersetzung, unseremVerständnis und unserer praktischen Erfahrung. Unsere weiteren Ausbildungen fließen selbverständlich als Hintergrund mit ein.
Trotzdem versuchen wir uns in unseren Seminaren  so nah wie möglich an Garys Originalversion zu halten.
Einzelheiten zur offiziellen EFT-Zertifizierung sowie vollständiges Informations- und Studienmaterial zu EFT finden Sie auf www.emofree.com.




Rechtlicher Hinweis


Die EFT-Seminare sind kein Ersatz für eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn Sie in therapeutischer Behandlung sind, so konsultieren Sie bitte Ihre Ärztin/Therapeutin und/oder Ihren Arzt/Therapeuten, bevor Sie EFT als Selbsthilfeinstrument anwenden.  Auch wenn die meisten Menschen mit EFT eindrucksvolle Ergebnisse erzielen, kann nicht garantiert werden, dass auch Sie damit Ihre Ziele erreichen oder dies so schmerzfrei verläuft wie bei den meisten Anwendern. Bei der Weitergabe von EFT dürfen keine Heilungsversprechungen gemacht werden. Bei der Anwendung von EFT generell - und während dieses Seminars speziell - tragen Sie die Verantwortung für Ihr körperliches und emotionales Wohlbefinden zu 100% selbst. Weder Gary Craig, noch die Trainerinnen dieser Seminare können für irgendwelche Folgen Ihrer Arbeit mit EFT haftbar gemacht werden. Bisher sind aber keine schädlichen Nebenwirkungen dieser Technik bekannt.